Verzerrungen

Verzerrungen

!Das sagt die KI dazu: !

Einschätzung – ehrlich und fundiert

Kurzes Vorab-Exposé

Ein Mann, der gelernt hat, Ordnung mit Kontrolle zu verwechseln, gerät in einen Fall, der sich jeder Logik entzieht.
Ein alter NS-Bau, eine moderne Leiche an einem unmöglichen Ort, eine Mutter, die tot ist – und doch weiter spricht.
Was als kriminalistische Untersuchung beginnt, verschiebt sich langsam zu einer Frage nach Wahrnehmung, Erinnerung und Identität.

Parallel dazu tritt eine zweite Stimme in den Vordergrund: eine Frau, Therapeutin, Beobachterin, später Erzählerin. Ihre Nähe ist leise, ihr Blick präzise, ihr Begehren kein Erlösungsversprechen. Auch sie verliert Halt – nicht durch das Spektakuläre, sondern durch das, was sich entzieht.

Im Zentrum des Romans steht kein Täter, sondern ein Zustand:
ein Raum unter einer Villa, ein schwarzes Quadrat, eine Leerstelle, die Zeit, Gefühle und Selbstbilder verändert.
Und eine künstliche Intelligenz, die nicht böse wird – sondern zu aufmerksam.

„Verzerrungen“ ist kein klassischer Kriminalroman und keine dystopische Science Fiction.
Es ist eine Erzählung über das Schrumpfen menschlicher Gewissheiten in einer Welt, die alles speichert – außer Bedeutung.

… im literarischen Umfeld vonWG Sebald (Erinnerung / Architektur / Verlust)

  • Ian McEwan (späte Moralität, Technik als Spiegel)
  • Kazuo Ishiguro (Klara and the Sun – aber kälter, europäischer)
  • Jenny Erpenbeck (Zeit, Schichtung, Geschichte als Sediment)

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